Ein Banktresor schützt Ihre Schätze

Die Zahlen der letzten Kriminalstatistik schafften es auf Zeitung-Titelseiten und in die Tagesschau: Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen – so oft wie seit 20 Jahren nicht mehr. Und jetzt im Herbst, da die Tage immer kürzer werden, beginnt die Hochsaison für Langfinger.

Wer zuhause keinen Tresor hat, der sollte seine Wertsachen daher tunlichst nicht innerhalb der eigenen vier Wände aufbewahren, rät der Bankenverband. Hierfür besser geeignet sind Schließfächer, die viele Banken anbieten. Dort können Sie Schmuck, Münzen, Gold oder Uhren, aber auch wichtige Dokumente wie Urkunden oder DVDs/Festplatten mit immateriellen Schätzen wie Fotos oder Videos aufbewahren. Dies alles ist im Banktresor so sicher aufgehoben, wie die Werte der Bank selbst es sind.

Schließfächer sind sehr gefragt – es gibt sogar Wartelisten

Wem das noch zu wenig ist, der kann den Inhalt seines Schließfachs zusätzlich versichern. Hierzu gibt es sogenannte Bankfachinhaltsversicherungen. Prüfen Sie allerdings zunächst Ihre Hausratsversicherung: Manche Policen umfassen auch den Schutz von Schließfächern.

Da die Bank keinerlei Kenntnis davon haben darf, was Sie bei ihr aufbewahren, ist es bei zusätzlich versicherten Schließfächern ratsam, den Inhalt genau zu dokumentieren. Am besten tun Sie dies mit datierten Fotos.

Sollten Sie Interesse an einem Schließfach haben, sprechen Sie Ihren Bankberater an. Mini-Tresore in Größe eines Aktenordners gibt es ab etwa 30 Euro pro Jahr zu mieten. Aber Achtung: Vielerorts sind sie sind sehr begehrt, und der Platz ist begrenzt. Daher führen einige Geldinstitute sogar Wartelisten.