Der neue Fuffziger – Hightech auf Papier

Der nächste bitte! Nach 5er, 10er und 20er legt die Europäische Zentralbank (EZB) nun auch den 50-€-Schein neu auf. An diesem Dienstag hat die EZB die überarbeitete Note vorgestellt. Wie schon der 2015 eingeführte neue 20er hat auch er ein Sichtfenster als Sicherheitsmerkmal, das in das Hologramm eingearbeitet ist. Hält man das Portrait der mythologischen Gestalt Europa gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig. Charakteristisch für die neue Serie: Die Smaragdzahl auf der Vorderseite verändert, je nach Blickwinkel, ihre Farbe. Weitere Sicherheitsmerkmale zeigt unsere Grafik:

Die Neuauflage des 50ers war scheinbar auch nötig: 2015 registrierte die Deutsche Bundesbank rund 95.500 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 4,4 Millionen Euro – ein Anstieg von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von allen gefälschten Scheinen waren beinahe die Hälfte Fünfziger.

So erkennen Sie Falschgeld

Mit der neuen, technisch durchaus aufwändigen Noten-Serie (und auch neuen Münzen wie dem im April angekündigten Fünfer) will die EZB den Fälschungsschutz weiter verbessern. Um selbst nicht auf Falschgeld reinzufallen, sollten Sie im Alltag am besten das Prinzip „Sehen, Fühlen, Kippen“ anwenden, wie unser Video zeigt:

Bis Sie die neue 50-€-Note in Händen halten, werden übrigens noch ein paar Wochen vergehen. Dieser Tage hat für Automatenaufsteller die Testphase mit den neuen Scheinen begonnen. So können Fahrkarten- und Geldautomaten – wenn nötig – umgerüstet werden. In den Umlauf kommt der neue Fünfziger dann ab Frühjahr 2017.