Mit Bildung zu mehr Vermögen

Der Unterschied ist gewaltig: 339.000 Euro beträgt das Bruttovermögen, über das Bundesbürger mit Hochschulreife im Schnitt verfügen. Bei Personen ohne Schulabschluss sind es fast 90% weniger, nämlich 36.000 Euro, so aktuelle Zahlen der Bundesbank. Dazwischen liegen Personen mit Haupt-/Volksschulabschluss (185.000) und Realschul-Absolventen (218.000). Die Zahlen zeigen: Bildung ist und bleibt ein wichtiger Schlüssel für einen nachhaltigen Vermögensaufbau.

Im Durchschnitt aller privaten Haushalte in Deutschland beträgt das Bruttovermögen übrigens rund 240.000 Euro. Hierzu gehören nicht nur Geldvermögen wie Sparkonten, Wertpapiere und Lebensversicherungen, sondern auch Immobilien und sonstige Sachwerte wie Autos, Möbel, Technik und Schmuck. Nach Abzug von Schulden bleibt im Schnitt ein Nettovermögen von knapp 215.000 Euro. Allerdings verweist die Bundesbank darauf, dass dabei annähernd drei Viertel der Haushalte unter dem Durchschnittswert liegen. Grund dafür ist eine ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland.