Die teuersten Länder der Welt

Es ist nicht die Schweiz. Es ist nicht Monaco. Und es ist auch nicht New York City. Der teuerste Ort zum Leben sind tatsächlich die Bermuda-Inseln. 

Dieses durchaus überraschende Ergebnis hat die Datenbank Numbeo beim Vergleich der Preisniveaus auf der ganzen Welt ermittelt. In die Rechnung flossen vor allem die Kosten für Lebensmittel, Gastronomie, Nahverkehr, Energie, Wasser und Internet ein. 

Die Verbraucherpreise auf der Inselgruppe im Atlantik sind sogar noch um 27 Prozent teurer als in New York und tatsächlich auch teuer als in der Schweiz. Der Hauptgrund dafür dürften die sehr legeren Steuergesetze sein. Diese ziehen zahlreiche reiche Investoren an, die wiederum – gemeinsam mit dem auf den Bermudas üblichen Luxustourismus – die Lebenshaltungskosten treiben.

Top10 ohne Deutschland und USA

Im Länderranking von Numbeo folgt auf Platz zwei dann die Schweiz, vor Honkong und Singapur. Platz fünf ist wiederum überraschend: die Bahamas. Das Portal finanzen.net, das die Top10 bewertet hat, nennt hier vor allem die hohen Logistikkosten als Grund: Die Inselgruppe sei massiv auf den Import von Waren vom Festland angewiesen – der aufwändige Transport treibe die Preise. Hinzu komme der Tourismus. 

Hier die komplette Top10: 

  1. Bermudas
  2. Schweiz
  3. Hongkong
  4. Singapur
  5. Bahamas
  6. Katar
  7. Norwegen 
  8. Island
  9. Vereinigte Arabische Emirate
  10. Luxemburg

Interessant dabei: So teuer auch New York City ist, so günstig ist offenbar das Leben in anderen Teilen der USA. Denn die Nation findet sich gar nicht in den Top10. Auch Deutschland taucht hier nicht auf. Auf numbeo.com finden sich weitere Statistiken – unter anderem auch zum weltweiten Vergleich der Städte mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Auf den ersten acht Plätzen rangieren dort übrigens – passend zum Länder-Ranking – sieben Schweizer Orte und Hamilton, die Hauptstadt der Bermudas.