Vorsicht vor dubiosen Jobangeboten

Arbeit von Zuhause, ein paar Transaktionen am PC regeln und dabei ordentlich Geld verdienen. Das versprechen einige Job-Angebote, die man tagtäglich im Spam-Ordner vorfinden kann. So verlockend das auch klingen mag, lassen Sie die Finger davon! Am Ende machen Sie sich unfreiwillig als „Money Mule“ (auch Finanzagent genannt) strafbar. Im schlimmsten Fall drohen, trotz Gutgläubigkeit, Geld- oder Gefängnisstrafen.

Finanzagenten werden meist über E-Mails rekrutiert, die mit dem Versprechen vom schnellen und bequemen Verdienst locken. Europol weist in einer aktuellen Warnung auch auf Social Media und Instant Messenger als Kontaktwege hin. Und auch auf Online-Werbungen oder Websites, die auf den ersten Blick seriös und legitim wirken, fallen immer wieder rechtschaffende Menschen auf die Betrüger rein. Denn der Job besteht ja „nur“ darin, auf das eigene Konto eingehende Summen auf ein anderes Konto weiter zu überweisen. Diese Transaktionen dienen zur Verschleierung von Phishing oder Geldwäsche im Auftrag krimineller Organisationen. Als Verdienst soll dann eine gewisse Provision gezahlt werden.

Es gibt aber bestimmte Warnzeichen, die schnell ein unseriöses Angebot enttarnen:

  1. Jobangebote, die von angeblichen Firmen kommen, sind stets mit Vorsicht zu behandeln. Denn normalerweise bewerben Sie sich für einen Job und die Firma oder das Unternehmen nicht bei Ihnen.
  2. Die E-Mail-Adresse hat oftmals keinen Unternehmensnamen im Absender, sondern eine Webadresse wie Yahoo, Gmail, Hotmail etc.
  3. Im Angebot werden keine spezifischen Gründe oder Anforderungen genannt. Stattdessen ist nur von Transaktionen von Geld oder Waren die Rede, die ausschließlich online erfolgen.

Unser Video zeigt, wie Sie sich schützen

Zusammengefasst nochmals in Kürze: Tappen Sie nicht in die Falle der Geldwäscher! Schützen Sie sich, indem Sie entsprechende E-Mails direkt löschen oder gar der Polizei melden. Geben Sie niemals Ihre Kontodaten oder persönliche Angaben preis. Antworten Sie am besten gar nicht auf die E-Mails und klicken Sie nicht auf enthaltene Links.

Sollten Sie bereits Daten preisgegeben haben, informieren Sie Ihre Bank, um Ihr Vermögen vor Phishing und sich selbst vor strafbarer Geldwäsche zu schützen.