Mit 160 Euro zur sicheren Rente?

Immer mehr Deutsche fangen inzwischen an zu rechnen: “Was kostet es mich jetzt, um im Alter genug zu haben?” Dass die gesetzliche Rente später einmal nicht mehr ausreichen wird, das ahnen die meisten.

Ein leicht verständliches Rechenbeispiel hat nun biallo.de aufgestellt. Laut den Experten für Verbraucherfinanzen werden die meisten von uns im Schnitt mindestens 500 Euro monatliches Zusatzeinkommen benötigen, um auch als Rentner einen guten Lebensstandard zu genießen. Um diese monatliche Rentenlücke auszugleichen und das angesparte Kapital nicht zu verbrauchen, sei ein Kapitalstock von etwa 200.000 Euro nach Steuern nötig, so biallo. Die Zahl deckt sich mit Berechnungen, die „Die Zeit” 2016 aufgestellt hat.  

So sehr lohnt sich Ausdauer bei der Geldanlage

200.000 Euro sind zweifellos viel Geld, und doch lässt sich der Betrag laut biallo.de mit relativ geringem finanziellen Aufwand erreichen: und zwar, indem man ab dem 30. Lebensjahr monatlich 160 Euro in global investierende Aktienfonds einzahlt. Folgt man langfristigen Statistiken, werden daraus bis zum 65. Geburtstag im Schnitt rund 240.000 Euro. 

Die Kapitalertragsteuer abgezogen, bleiben knapp 200.000 Euro. Das Geld könne man dann, so biallo.de, zum Beispiel in einen Euro-Rentenfonds investieren, an den ein monatlicher Auszahlplan geknüpft ist. So ließe sich auch ein - hoffentlich - längeres Rentner-Dasein finanzieren. Wer noch früher anfängt, Geld zur Seite zu legen, der muss natürlich entsprechend weniger sparen. Wie sehr sich Ausdauer lohnt, hatten wir beispielsweise bei einem Vergleich von Fonds-Investments im vergangenen Sommer gezeigt.