Bargeldlos im Urlaub – das sollten Sie beachten

Für viele Reisende sind Kredit- und Bankkarten mittlerweile die beliebteste Zahlungsmethode im Ausland, denn das bargeldlose Bezahlen ist bequem und unkompliziert. Damit es nach dem Urlaub aber nicht zu bösen Überraschungen kommt, sollten Sie sich einige Tipps zu Herzen nehmen:

Das sollten Sie während des Urlaubs beachten

  • PIN geheim halten: Schreiben Sie Ihre PIN am besten nicht auf. Falls Sie sie sich doch notieren wollen, verschlüsseln Sie die Zahlenkombination und heben Sie die Notiz getrennt von Ihrer Geldkarte auf. Geben Sie Ihre PIN zudem niemals an Dritte weiter – auch nicht an Polizisten oder Bankmitarbeiter! 
  • PIN nur verdeckt eingeben und nicht ablenken lassen: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – wenn Ihnen irgendetwas an Ihrer Umgebung, dem Geldautomaten oder Personen komisch vorkommt, brechen Sie den Vorgang gleich ab. Falls Sie Ihre PIN schon eingegeben haben und dann erst merken, dass sie beobachtet wurden, lassen Sie umgehend Ihre Karte sperren. 
  • Kreditkarten niemals aus der Hand geben: Auf Ihrer Karte stehen genügend Informationen, um später Onlinekäufe darüber abzuwickeln – dafür genügen meist Name, Gültigkeit, Kreditkartennummer und die Prüfnummer, die allesamt auf Ihrer Karte abgebildet sind.
  • Belege nicht wegwerfen: Schmeißen Sie Ihre Quittungen nicht einfach weg: Auf vielen Belegen stehen oft empfindliche Daten, mit denen Sie es Betrügern einfach machen. 
  • Verlorene Geldkarten sofort sperren lassen: Damit Sie im Notfall schnell reagieren können, haben Sie die Telefonnummer zur Kartensperre am besten immer dabei. Diese beiden Nummern sind wichtig: Im Ausland wählen Sie die +49 1805 021 021, in Deutschland die 116 116. Beide Nummern sind rund um die Uhr und auch am Wochenende erreichbar. Weitere Nummern finden Sie in der kostenlosen Smartphone-App „Reise + Geld“ vom Bankenverband.

Das sollten Sie nach dem Urlaub beachten 

Der Bankenverband empfiehlt, zuhause gleich Kontoauszüge und Kartenabrechnungen zu kontrollieren. Besonders schnell geht das zum Beispiel im Online-Banking oder mit den bankeigenen Apps. Wenn Sie unklare Umsätze bemerken, sollten Sie sofort Ihre Bank informieren. Ungerechtfertigten Lastschrift-Abbuchungen können Sie als Kontoinhaber widersprechen. Diese werden dann zurückgebucht. Bei Kreditkartenabrechnungen müssen Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer kartenausgebenden Bank reklamieren.