Bundesländer-Ranking: Wie viel die Deutschen sparen

Es ist also doch mehr als ein geflügeltes Wort: Die “sparsamen Schwaben” gibt es tatsächlich. In keinem anderen Bundesland sparen die Menschen hierzuland mehr als in Baden-Württemberg. Pro Kopf und Jahr legen die Menschen im Südwesten rund 2.730 Euro zurück, so Berechnungen von tagesgeldvergleich.net. Auf Rang zwei im Ländervergleich rangieren die Bayern mit 2.650 Euro.

Auf das ganze Land betrachtet gibt es in Deutschland ein deutliches Südwest-Nordost-Gefälle – mit Mecklenburg-Vorpommern als Schlusslicht. Dort sparen die Menschen im Schnitt nur 1.060 Euro im Jahr. Im Verhältnis zum Wohlstand nivelliert sich der Unterschied ein wenig. Allerdings liegt die sogenannte Sparquote, also der Anteil des Gesparten am verfügbaren Einkommen, im Südwesten immer noch fast doppelt so hoch wie im Nordosten.

Welches Land das Schlusslicht im Westen ist

Insgesamt betrachtet, werden die Deutschen ihrem Ruf gerecht, ein Volk von Sparern zu sein. Trotz Niedrigzinsen ist die Sparquote von 2013 auf 2015 in fast allen Bundesländern gestiegen – genauer gesagt in 13 von 16. Schlusslicht im Westen ist übrigens Bremen, wo die Menschen laut tagesgeldvergleich.net im Schnitt 1.370 Euro pro Jahr zurücklegen.

Ein Hauptgrund für die Unterschiede dürfte offensichtlich sein: das sehr unterschiedliche Pro-Kopf-Einkommen. Dieses liegt in Ländern wie Bayern und Baden-Württemberg laut Statistischem Bundesamt mit rund 23.500 Euro im Jahr – in Mecklenburg-Vorpommern sind es nur 17.700 Euro (Zahl von 2015).

Die Übersicht aller Bundesländer im Sparer-Ranking finden Sie hier bei capital.de.