Wo bekommt man im Urlaub mehr für sein Geld?

Unsere Grafik zeigt es: Die Kaufkraft des Euro ist - je nach Land - sehr unterschiedlich. Das werden jetzt viele Deutsche während ihres Sommerurlaubs merken. Die Preise gelten für Güter des täglichen Bedarfs – von der Eistüte bis zur Taxifahrt.

Wie schon in den vergangenen Jahren bekommen diejenigen Bundesbürger besonders viel Urlaub für ihr Geld, die es in den Osten zieht: Aktuell lässt es sich beispielsweise in Polen günstig urlauben. Dort ist die Kaufkraft des Euro fast doppelt so hoch wie hierzulande. Genau gesagt, erhält man dort für einen Euro im Schnitt Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland etwa 1,89 Euro kosten würden.

In den klassischen Urlaubsländern im Westen wie Frankreich, Österreich und Italien ist das Preisniveau ähnlich wie hier in Deutschland. Zehn Prozent mehr Kaufkraft haben deutsche Touristen in Spanien, noch deutlichere Vorteile in puncto Kaufkraft bieten Portugal und Griechenland. Gegenüber 2016 sind diese allerdings leicht gesunken.

Leicht zu erraten, wo der Urlaub am kostspieligsten ist...

Traditionell teurer als hierzulande ist der Urlaub bei unseren Nachbarn im Norden. So ist ein Euro in Dänemark nur etwa 74 Cent wert, in Norwegen etwa 72 Cent. “Spitzenreiter” bleibt allerdings die Schweiz, wo Touristen im Sommer wie im Winter sehr tief in die Tasche greifen müssen. Aktuell beträgt die Kaufkraft des Euro in der Schweiz nur etwa 63 Cent – immerhin 1 Cent mehr als im Sommer 2016.