Was liegt in den Depots der Deutschen?

Die Grenze von einer Billion ist in Reichweite: Mehr als 900 Milliarden Euro haben die Deutschen inzwischen in Wertpapieren angelegt. Innerhalb von nur vier Jahren ist dies ein Plus von rund 20 Prozent: Ende 2012 beliefen sich die Depot-Vermögen auf “nur” 766 Milliarden Euro.  

Am beliebtesten sind bei derzeit Investmentfonds. Deutlich mehr als die Hälfte ihres Wertpapiervermögens haben private Haushalte in Deutschland inzwischen in Fondsanteilen angelegt. Auf Aktien entfallen 30 Prozent, weitere 14 Prozent auf Schuldverschreibungen, wozu Anleihen, Pfandbriefe und Zertifikate zählen.

Fonds: eine sehr lohnende Alternative zu Sparkonten

Im Vergleich zu den rund zwei Billionen Euro, die die Deutschen traditionell auf ihren Konten horten, ist die Anlage in Wertpapieren allerdings immer noch verhältnismäßig niedrig. Dabei können beispielsweise Fonds für längerfristig orientierte Anleger eine lohnende Alternative zu kaum noch verzinsten Sparkonten sein. Vor allem Aktienfonds und gut geführte Mischfonds bieten langfristig attraktive Renditechancen - das haben zuletzt die Rendite-Rankings 2016 wieder einmal gezeigt. Gerade für einen langfristigen Vermögensaufbau mit regelmäßigen monatlichen Sparbeiträgen sind Investmentfonds gut geeignet, rät der Bankenverband.

Die historische Erfahrung zeigt, dass das Verlustrisiko einer breit gestreuten Aktienanlage über lange Anlagezeiträume sehr gering ist. Bei 15 Jahren Haltedauer brachte ein Querschnitt an DAX-Aktien meist eine durchschnittliche Jahresrendite von 5, teils sogar bis zu 10 Prozent ein. Bei bis zu 25 Jahren lag die Rendite pro Jahr sogar bei 7 bis mehr als 10 Prozent.