Konto

Das Girokonto – ein wichtiger Begleiter

Girokonten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Statistisch gesehen hat jeder (erwachsene) Bundesbürger mindestens eines. Das Geld auf Girokonten zählt zu den Sichteinlagen, die anders als Spareinlagen ohne Kündigungsfrist von den Banken jederzeit auszuzahlen sind.

Der Bankkunde lässt darauf seine Einkünfte verbuchen und bezahlt davon seine monatlichen Ausgaben wie Miete oder Versicherungsbeiträge. Dies kann auf drei Arten geschehen. Erstens per Überweisung: Der Kunde gibt zum gewünschten Termin online oder in Papierform auf einem Überweisungsträger den entsprechenden Auftrag. Zweitens per Dauerauftrag: Das ist nichts anderes als eine regelmäßige Überweisung, die – einmal angelegt – immer wieder zum jeweiligen Wunschtermin ausgeführt wird und widerrufen oder geändert werden kann. Drittens per Lastschrift: Dabei gibt der Kontoinhaber einem Dritten die schriftliche Erlaubnis, Geld von seinem Konto abzubuchen. Lastschriften machen in Deutschland über 50 Prozent aller Zahlungsverkehrstransaktionen aus. Zahlungen mit der Bankkunden-, Kredit- oder GeldKarte bzw. Bargeldabhebungen am Geldautomaten werden ebenfalls über die persönliche Bankverbindung abgerechnet.

Viele Banken stellen zudem dem Kontoinhaber einen Überziehungskredit auf dem Girokonto zur Verfügung, den Dispositionskredit, kurz Dispo. Damit kann ein kurzfristiger Kreditbedarf gedeckt werden. Die Banken berechnen für diesen Kredit tag- und betragsgenau Sollzinsen.
Immer wenn es eine Bewegung auf dem Girokonto gibt, werden die Daten dieser Transaktion auf einem Kontoauszug dargestellt, den die Bank dem Kunden regelmässig zur Verfügung stellt. Üblicherweise drucken sich die Bankkunden ihre Kontoauszüge selbst aus – zu Hause oder in der Bankfiliale.
Das Girokonto kann der Verbraucher bei der Bank seiner Wahl eröffnen. Gegen Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses unterschreibt er den Antrag und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Zudem wird die Bank in der Regel eine Kreditauskunftei (z.B. die SCHUFA) über bisherige Bankgeschäfte befragen. Wie viel das Führen eines Girokontos kostet steht im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank.
Der Inhaber eines Girokontos hat die Möglichkeit, mit einer Bankvollmacht eine andere Person zu berechtigen, in seinem Namen Geschäfte vorzunehmen, die mit der Kontoführung in unmittelbarem Zusammenhang stehen. So darf der Bevollmächtigte zum Beispiel über Guthaben verfügen und sogar eingeräumte Kredite in Anspruch nehmen. Eine Kredit- oder Bankkunden-Karte (girocard, früher ec-Karte) kann er mit der Vollmacht dagegen nicht beantragen, da hiermit eine zusätzliche Kreditaufnahme möglich würde.
Viele Banken bieten spezielle Girokonten für Jugendliche an. Sie sind meist gratis. Zudem können Guthaben auf dem Jugendgirokonto vielfach schon ab dem ersten Euro verzinst werden. Ansonsten bietet das Jugendgirokonto grundsätzlich die gleichen Funktionen wie das Girokonto für Erwachsene: Die Jugendlichen können Geld einzahlen und abheben, Daueraufträge einrichten, Überweisungen ausführen sowie mit ihrer Bankkunden-Karte und der Geheimzahl (PIN) am Automaten Geld abheben. Auch kann das Konto über das Internet online geführt werden. Einen Dispositionskredit erhalten Minderjährige aber nicht.
Jugendliche unter 18 Jahren sind nur beschränkt geschäftsfähig und können das Konto daher nur im Beisein der Eltern, unter Vorlage eines Ausweises und mit Unterschrift der Eltern eröffnen. Auch dürfen Jugendliche nur so lange über das Girokonto verfügen, wie Guthaben vorhanden ist. Ist kein Geld drauf, bekommen sie weder Bargeld am Automaten, noch können sie mit der Kundenkarte einkaufen.

Ob das Gehalt oder die Sozialhilfe, die Miete oder die Ratenzahlungen für die Baufinanzierung, die Telefonrechnung oder die Abrechnung der Flatrate fürs Internet – alles läuft über das Girokonto. Niemand sollte vom Führen eines Kontos ausgeschlossen werden, auch nicht Menschen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten und deshalb erschwerten Zugang zu Bankdienstleistungen erhalten. Mit dem „Girokonto für jedermann“ hatte sich die Deutsche Kreditwirtschaft schon 1995 freiwillig darauf verständigt, dass jede Person sich wenigstens ein Konto auf Guthabenbasis einrichten kann, um eine Teilnahme am Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Mit dem Zahlungskontengesetz (ZKG) wird in Umsetzung europäischer Vorgaben jedem Verbraucher seit dem 19. Juni 2016 ein gesetzliches Recht auf Zugang zu einem Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen (Basiskonto) eingeräumt. Im ZKG werden die (Mindest-)Dienstleistungen im Rahmen eines Basiskontos beschrieben. Ein Institut kann die Eröffnung eines Basiskontos nur aus den im ZKG vorgesehenen Gründen ablehnen; ebenso ist die Kündigung eines bestehenden Basiskontovertrags nur unter den engen Voraussetzungen des ZKG möglich.

Wer hat Anspruch auf Eröffnung eines Basiskontos?

Jeder Verbraucher, mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union (einschließlich Personen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchende sowie Personen ohne Aufenthaltstitel, die aber aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden können), hat Anspruch darauf, ein Basiskonto in Form eines Einzelkontos eröffnet zu bekommen.

Keinen Anspruch auf ein Basiskonto haben u.a. Verbraucher, die bereits über ein - tatsächlich nutzbares - Zahlungskonto bei einem Institut in Deutschland verfügen. Eine tatsächliche Nutzungsmöglichkeit ist insbesondere dann gegeben, wenn das Zahlungskonto als Pfändungsschutzkonto geführt wird oder eine Umwandlung des bestehenden Zahlungskontos in ein Pfändungsschutzkonto möglich ist. Hat der Verbraucher bereits ein Zahlungskonto, kann sein Antrag auf ein Basiskonto wegen fehlender Bedürftigkeit abgelehnt werden. Weitere Ablehnungsgründe liegen u.a. vor, wenn der Antragsteller innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung eine vorsätzliche Straftat mit unmittelbarem Bezug zum Institut begangen hat, wenn ihm schon einmal ein Zahlungskonto beim Institut wegen verbotswidriger Nutzung gekündigt worden ist oder wenn innerhalb des letzten Jahres vor Antragstellung eine Kündigung eines beim Institut geführten Basiskontos wegen Zahlungsverzugs ausgesprochen wurde. Und unverändert muss die Kontoeröffnung abgelehnt werden, wenn der Verbraucher nicht über die gesetzlich geforderten Legitimationspapiere (z. B. Personalausweis) verfügt.

Weiterführende Informationen
» Web: Die Deutsche Kreditwirtschaft

Mit dem „Girokonto für jedermann“ hatte sich die Deutsche Kreditwirtschaft schon 1995 freiwillig darauf verständigt, dass jede Person sich wenigstens ein Konto auf Guthabenbasis einrichten kann, um eine Teilnahme am Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Seit dem 19. Juni 2016 gibt es mit dem Inkrafttreten des Zahlungskontogesetzes auch einen gesetzlichen Anspruch auf ein so genanntes Basiskonto bei einem deutschen Kreditinstitut.

Beim „Girokonto für jedermann“ waren insbesondere Eintragungen bei der SCHUFA, die auf schlechte wirtschaftliche Verhältnisse des Kunden hindeuten, alleine kein Grund, die Führung eines solchen Kontos zu verweigern. Überziehungen bei solchen Guthabenkonten brauchte das Kreditinstitut aber nicht zuzulassen.

Hat die Bank einem Verbraucher kein Girokonto – zumindest auf Guthabenbasis – eingerichtet, konnte bzw. kann er sich hierüber beim zuständigen Ombudsmann beschweren. Dieser überprüft, ob die Bank die Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ beachtet hat.

Unzumutbar ist/war die Eröffnung oder Fortführung eines Kontos für die Banken zum Beispiel jedoch dann, wenn:

  • der Kunde die Leistungen des Kreditinstituts missbraucht, insbesondere für gesetzwidrige Transaktionen, wie Betrug, Geldwäsche  oder Ähnliches,
  • der Kunde Falschangaben macht bei Daten, die für das Vertragsverhältnis wichtig sind,
  • der Kunde Mitarbeiter oder Kunden der Bank grob belästigt oder gefährdet,
  • das Konto für den bargeldlosen Zahlungsverkehr nicht genutzt werden kann, weil es zum Beispiel durch Gläubiger blockiert ist oder ein Jahr lang keine Umsätze geführt wurden,
  • nicht sichergestellt ist, dass das Institut die vereinbarten üblichen Entgelte für die Kontoführung und -nutzung erhält, oder
  • der Kunde auch im Übrigen die Vereinbarungen nicht einhält.
Die Banken in Deutschland bieten ihren Kunden mit dem so genannten Umzugsservice seit vielen Jahren umfangreiche Serviceleistungen für den einfachen, reibungslosen und bequemen Kontowechsel im Rahmen der Kontoeröffnung an.

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat eine Empfehlung zum „Girokontowechsel bei Verbrauchern“ ausgesprochen, die den Umfang der von Kreditinstituten angebotenen Leistungen zum Kontowechsel von Verbraucher innerhalb Deutschlands detailliert beschreibt. So kann der Bankkunde das neue Kreditinstitut als Hauptansprechpartner während des Girokontowechsels bestimmen. Es bietet ihm zum Beispiel Unterstützung beim Benachrichtigen regelmäßiger Zahlungspartner (z. B. Vermieter, Telefonanbieter oder Energieversorger) über die neue Kontoverbindung an, während das bisherige Kreditinstitut auf Wunsch des Kunden beispielsweise Informationen zur Einrichtung von Daueraufträgen an die neue Bank weitergibt.

Sofern Meinungsverschiedenheiten mit dem alten oder dem neuen Konto führenden Kreditinstitut zum Kontowechsel auftreten, können Verbraucher die Angelegenheit durch die zuständige Kundenbeschwerdestelle – kostenfrei – überprüfen lassen.
Mit der Empfehlung werden die von der europäischen Kreditwirtschaft mit der Europäischen Kommission vereinbarten „gemeinsamen europäischen Prinzipien“ zum Kontowechsel in Deutschland bundesweit umgesetzt. Sie sind in weiten Teilen Deutschlands bereits übliche und bewährte Marktpraxis.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Die Deutsche Kreditwirtschaft
» Service: Beschwerdestelle des Bankenverbandes

Das Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, ermöglicht es Bankkunden trotz einer Pfändung, ihre Rechnungen des täglichen Lebens – zum Beispiel Miete, Strom, Versicherungen – bezahlen zu können. Und dies, ohne vorher die Freigabe einzelner Gutschriften beantragen zu müssen. Für die Vereinbarung eines solchen Kontos, das im Juli 2010 eingeführt wurde, muss der Kunde sich an seine Bank oder Sparkasse wenden.

Wird künftig mit einem Kreditinstitut vereinbart, das Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln, kann dieses dem Kontoinhaber – ohne gerichtliche Freigabe – erlauben, im Rahmen der gesetzlichen Freibeträge über das Guthaben auf seinem Konto zu verfügen. Eine gemeinsame Information der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände und der Spitzenverbände der Deutschen Kreditwirtschaft erläutert das P-Konto im Detail.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Die Deutsche Kreditwirtschaft
» Broschüre: Banken und Verbraucher
» Faltblatt: Das P-Konto

Bankkarten - Bargeld rund um die Uhr

Über 90 Millionen Bankkarten gibt es in Deutschland – mehr, als das Land Einwohner hat. Die Umsätze im bargeldlosen Zahlungsverkehr haben sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt: Über 100 Milliarden Euro werden jährlich in der Bundesrepublik mit Bankkarten im Handel umgesetzt. Dies zeigt: Mit Plastikgeld zu bezahlen, ist beliebt.

Jeder Bankkunde erhält zu seinem Konto eine Bankkarte mit verschiedenen Funktionen, in aller Regel tragen diese Karten das Logo des deutschen girocard-Systems. Mit ihr kann er Kontoauszüge ausdrucken, aber auch per PIN-Eingabe an mehr als 650.000 elektronischen Kassen bezahlen oder an über 58.000 Geldautomaten Bargeld beziehen. Ist die Karte zudem mit dem Logo eines internationalen Zahlungssystems ausgestattet, kommen mehr als neun Millionen Akzeptanzstellen im Handel weltweit und mehr als eine Million Geldautomaten in über 100 Ländern dazu. Das Kundenkonto wird direkt im Anschluss an die Nutzung mit dem entsprechenden Betrag belastet (Debitfunktion).

Dies ist der entscheidende Unterschied zur Kreditkarte, bei der die einzelnen Beträge gesammelt und nur einmal im Monat vom Konto abgebucht werden.

Die Chipkarte des deutschen Kreditgewerbes wurde 1996 von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt. Das deutsche Chipkarten-Betriebssystem SECCOS orientierte sich dabei von Anfang an internationalen Standards, vor allem dem für die chipkartenbasierte Abwicklung des Bezahlens und des Abhebens von Bargeld. Dieser Standard ist unter dem Kürzel EMV (für EuroCard, MasterCard und Visa) bekannt. Die Einführung des EMV-Standards hat sich über eine Reihe von Jahren erstreckt, wobei Europa eine führende Rolle zukam. Die aktuelle Version der Chipkarte der Deutschen Kreditwirtschaft genügt allen EMV-Anforderungen. Damit ist es möglich, die internationale EMV-Anwendung auf der deutschen Chipkarte problemlos zu integrieren.

Mit EMV wird weltweit ein einheitliches Sicherheitsniveau für die Nutzung von Chipkarten realisiert. So ist es nicht möglich, eine Chipkarte zu kopieren und missbräuchlich zu benutzen. Der Einsatz gefälschter Karten wird wirkungsvoll verhindert. Auch die sichere Verwendung der Karten im Internet für das Bezahlen wird durch die neue Chiptechnik deutlich einfacher. Seit dem 1. Januar 2011 werden im electronic cash-System und im deutschen Geldautomatensystem grundsätzlich nur noch chipgestützte Transaktionen verarbeitet, die auf dem internationalen Sicherheitsstandard EMV beruhen.

Die meisten Bankkarten mit Chip verfügen auch über die GeldKarte-Funktion. Mit dieser „elektronischen Geldbörse“ können Kleingeldbeträge bargeldlos bezahlt werden. Die GeldKarte-Funktion ist entweder direkt an das Kundenkonto gebunden – als Zusatz auf der girocard - oder kontoungebunden für Anwendungen beispielsweise in Kantinen oder als Fan-Karte in Stadien. Rund 96 Prozent aller Bankkarten, also etwa 89 Millionen Karten, sind mit dem GeldKarte-Chip ausgestattet. Mit ihnen kann an rund 600.000 Automaten bezahlt werden, ob in der U-Bahn, im Parkhaus oder im Waschsalon.

Der durchschnittliche Zahlbetrag von derzeit etwas mehr als drei Euro zeigt: Die GeldKarte eignet sich vor allem zum Bezahlen von kleineren Beträgen, etwa am Fahrkarten- oder Briefmarkenautomaten.

Aufgeladen wird die Karte an Geldautomaten und speziellen Ladeterminals. Dabei können vom eigenen Konto bis zu 200 Euro auf den Chip übertragen werden. Bei der eigenen Bank ist das meist kostenlos. Bei nicht kontogebundenen Karten muss die Aufladung bar erfolgen oder mithilfe eines anderen elektronischen Zahlungsmittels.

Beim Bezahlen wird das Geld ohne die Eingabe einer PIN einfach vom ursprünglichen Ladebetrag abgezogen. Das macht das Zahlen einfacher und schneller als mit Münzen. Dennoch bleibt die GeldKarte dem Bargeld ähnlich: Jeder, der sie in der Hand hält, kann damit bezahlen – auch Unbefugte. Der Verlust ist allerdings auf den aktuellen Bestand in der Börse begrenzt, er kann den maximalen Ladebetrag von 200 Euro in keinem Fall überschreiten.

Ein Vorteil, der sich auch beim Einkauf im Internet auszahlt. Benötigt wird dafür neben der GeldKarte ein Chipkartenleser (SECODER), der an den Computer angeschlossen wird. Das Gerät kann auch für Online Banking nach dem FinTS-Standard (Financial Transaction Services) genutzt werden.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Die GeldKarte
» Broschüre: Das Girokonto für Privatkunden

Zum Girokonto gehört die Bankkarte girocard, die auch auf Reisen ein wichtiger Begleiter ist. Sofern diese Karten mit dem Logo eines internationalen Zahlungssystens ausgestattet ist – V PAY zum Einsatz in Europa, Israel und Türkei und Maestro global – können girocard-Inhaber in mehr als neun Millionen Akzeptanzstellen und an einer Million Geldautomaten weltweit damit bargeldlos bezahlen oder Geld abheben – die Karte und die persönliche Geheimzahl (PIN) genügen.

Die girocard, früher ec-Karte, ist eine Debitkarte (von lat. „debere“ – „schulden“, engl. „debit“ – die Kontobelastung), da, nachdem sie eingesetzt wurde, das Kundenkonto direkt mit dem entsprechenden Betrag belastet wird.

Für das bargeldlose Bezahlen mit der Bankkarte im Geschäft hat die deutsche Kreditwirtschaft das electronic cash-Verfahren entwickelt. Der Karteninhaber wird dabei gebeten, die Bezahlung per Eingabe der persönlichen Geheimzahl, der PIN, zu bestätigen. Damit wird eine Online-Anfrage an die Bank gestartet, die mit der Autorisierung der Anfrage eine Zahlungsgarantie gegenüber dem Händler abgibt.

Wird der Karteninhaber hingegen um seine Unterschrift gebeten, handelt es sich um ein Bezahlen per elektronischem Lastschriftverfahren (ELV). Dieses wird nicht von der deutschen Kreditwirtschaft betrieben, sondern ist ein vom Handel entwickelter Weg zur Lastschrifterstellung unter Nutzung der Kontodaten auf der Karte.

Wo die eigene Bankkarte überall eingesetzt werden kann, ist an den Akzeptanzzeichen auf der Karte zu erkennen. Bei der girocard ist es das stilisierte Bild einer Zahlen-Tastatur mit der Aufschrift „electronic cash“ und selbstverständlich das girocard-Logo. Diese Symbole müssen ebenfalls am Geldautomaten oder an der Kasse wiederzufinden sein und zeigen die Akzeptanzmöglichkeit an.

„girocard“ steht für das von der deutschen Kreditwirtschaft autorisierte Angebot, in Deutschland mit Karte und persönlicher Geheimzahl an mehr als 650.000 elektronischen Kassen sicher und bequem bargeldlos zu zahlen sowie an rund 60.000 Geldautomaten Bargeld vom Konto abzuheben. Neben dem Einsatz in Deutschland bietet die girocard auch in ausgewählten europäischen Nachbarländern, wie zum Beispiel in Österreich und Spanien als beliebte Reiseländer der Deutschen, immer mehr Einsatzmöglichkeiten bei Geldautomaten und Händlern.

Das 1992 von MasterCard eingeführte Maestro-Logo auf der Bankkarte symbolisiert die Möglichkeit, die Karte auch außerhalb Deutschlands am Geldautomaten und an elektronischen Kassen weltweit einzusetzen. Bankkunden können also überall dort, wo sie das auf ihrer Karte aufgedruckte Maestro-Zeichen sehen, mit Karte und Geheimzahl Geld abheben oder bargeldlos bezahlen. Das ist in den meisten Fällen günstiger als der Umtausch zu Hause.

Das seit 2007 von Visa Europe in Deutschland eingeführte V PAY steht für das Bezahlen mit Chipkarte und PIN an den Kassen des Handels und Bargeldverfügungsmöglichkeiten an Geldautomaten in Europa sowie Israel und Türkei. Außerhalb Europas ist eine Verfügungsmöglichkeit mittels V PAY in der Regel nicht gegeben.

Der Preis für Abhebungen am Geldautomaten variiert je nach Kreditinstitut und Reiseland. In Deutschland wird der Preis für eine institutsfremde Abhebung dem Karteninhaber direkt am Geldautomaten angezeigt. Dieses Entgelt wird dann zusammen mit dem Auszahlungsbetrag direkt dem Konto belastet. Wie hoch die Kosten pro Fremdabhebung im Ausland ausfallen, erfahren Kunden bei der eigenen Bank oder mit einem Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis.

Zum Schluss ist noch anzumerken: Auf Reisen sind Debitkarten wesentlich sicherer als Bargeld, denn einmal gestohlen, ist dieses Geld unwiederbringlich weg. Die Karte hingegen kann gesperrt und ersetzt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist eine schnelle Sperrung unter der zentralen Telefonnummer 49(0)1805/021021, direkt bei der Bank oder unter der Sperr-Rufnummer 49-116 116 möglich. Ist die Karte erst einmal gesperrt, haftet der Besitzer nicht mehr für Schäden, die aus einem Missbrauch entstehen.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Girocard
» Web: Maestro-Karte
» Web: Kartensicherheit
» Broschüre: Das Girokonto für Privatkunden
» Broschüre: Sicher mit Karte

Girogo ist das Markenzeichen der Deutschen Kreditwirtschaft für kontaktloses Bezahlen. Anders als bisher üblich, kann der Kunde mit seiner Bank- oder Sparkassenkarte einen Betrag bis zu 20 Euro bezahlen, ohne die Karte dabei aus der Hand zu geben. Dafür muss man nur die Karte vor das jeweilige Bezahlterminal halten. Keine lästige Suche mehr nach Kleingeld, keine PIN und keine Unterschrift. Der Betrag wird einfach über die Prepaidfunktion des Chip auf der Karte abgerechnet.

Aufgeladen werden kann die Karte kann bis zu einem Gesamtguthaben von 200 Euro. Dies ist an allen deutschen Geldautomaten, an speziellen GeldKarte-Ladeterminals oder im Internet mit einem Chipkartenleser - erhältlich bei der eigenen Bank oder Sparkasse - möglich. Weiterer Vorteil für den Kunden: Das Bezahlen mit girogo ist um bis zu 25 Prozent schneller als eine herkömmliche Kartenzahlung und doppelt so schnell wie das Bezahlen mit Bargeld. Das verkürzt die Wartezeit an der Kasse. Und natürlich gelten dabei die hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Kreditwirtschaft.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Die Deutsche Kreditwirtschaft zu girogo

Die Debitfunktion der Bankkarte ist der entscheidende Unterschied zur Kreditkarte, bei der die einzelnen Beträge gesammelt und meist nur einmal im Monat abgebucht werden. Die Kreditkarte bietet sich durch ihre weltweite Akzeptanz für Kunden an, die auch außerhalb der Urlaubszeit viel unterwegs und über 18 Jahre alt sind. Die meistgenutzten Kreditkarten in Deutschland sind MasterCard und Visa, gefolgt von American Express und Diners.

Die Kreditkarte ist im Normalfall nicht an das Girokonto gebunden, die Umsätze werden vielmehr auf einem eigenen Kreditkartenkonto geführt. Kreditkarten werden von Banken oder Kreditkartenfirmen in verschiedenen Ausstattungen von „normal" (Silber, Classic, etc.) über „besonders" (Goldkarte) und „exklusiv" (Platinkarte) bis „super-exclusiv" (Centurion) herausgegeben.

Mit dem Preisniveau ändert sich häufig das Paket an Zusatzleistungen, das können zum Beispiel Versicherungen, Serviceleistungen, Buchungsdienste oder die Lounge-Nutzung sein. Die Identität des Kunden wird im Handel und Dienstleistungsbereich meist über die Unterschrift des Karteninhabers festgestellt, für den Bargeldbezug an Geldautomaten ist eine PIN erforderlich.

Der Preis für eine Bargeldabhebung mit der Kreditkarte an Geldautomaten oder Bankschaltern wird von jedem Kreditinstitut individuell festgelegt. Allerdings sind Abhebungen am Automaten oftmals teurer als zum Beispiel mit der Bankkarte.

In Sachen Sicherheit gilt, die Kreditkarte nie an Dritte weiterzugeben, sondern zu beobachten, wie der Kreditkartenbeleg erstellt wird, niemals eine Blanko-Unterschrift zu leisten sowie die Kreditkartenbelege sorgfältig aufzubewahren, um sie mit der Kreditkartenabrechnung abgleichen zu können. Es wird zudem empfohlen, die Kartennummer, das Gültigkeitsdatum und die Rufnummer der Kreditkartengesellschaft zu notieren und getrennt von der Karte aufzubewahren, um in Fall von Verlust oder Diebstahl die Karte sperren lassen zu können.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Mastercard
» Web: Visa-Karte
» Web: American Express-Karte
» Web: Diners Club-Karte
» Broschüre: Das Girokonto für Privatkunden
» Broschüre: Sicher bezahlen mit der Kreditkarte im Internet

Wer im Besitz der Bankkarte und der zugehörigen persönlichen Geheimzahl ist, auch PIN (Personal Identification Number) genannt, kann beliebig über das jeweilige Bankkonto verfügen. Daher werden Kartenbesitzer immer wieder aufgefordert, Karte und PIN stets getrennt voneinander aufzubewahren. Wenn Bankkunden die PIN per Post erhalten, sollten sie diese nach Möglichkeit sofort auswendig lernen, idealerweise nirgendwo hinterlegen und den Brief mit der Nummer sofort vernichten.

Auf keinen Fall sollten Bankkunden:
 
  • den PIN-Brief unzerkleinert einfach ins Altpapier werfen,
  • die Nummer auf der Karte notieren,
  • den PIN-Brief zusammen mit der Karte aufbewahren oder
  • die Geheimnummer im Handy speichern oder im Telefonbuch aufschreiben.

Vielmehr sollten sie beim Bezahlen bzw. Geldabheben mit der Bankkarte darauf achten:
 
  • die PIN geheim zu halten,
  • die PIN nur verdeckt einzugeben,
  • sobald sie Auffälligkeiten bzw. Verdächtiges bemerken, den Vorgang gegebenenfalls abzubrechen,
  • Abstand zu anderen zu halten und selbst einzufordern, wenn sie sich bedrängt fühlen,
  • sich während des Vorgangs nicht ablenken zu lassen,
  • die Karte nie Dritten zu überlassen und
  • den Kontostand regelmäßig zu überprüfen.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Kartensicherheit
» Broschüre: Das Girokonto für Privatkunden
» Broschüre: Sicher mit Karte

Rund um das Thema Geld im Urlaub

Kreditkarte oder Bankkundenkarte, Bargeld oder alles zusammen?

Auf den richtigen Mix kommt es gerade bei der Reisekasse an. Denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Reisezahlungsmitteln, aus denen die Urlauber wählen können.

Mit der richtigen Zusammenstellung ist die Reisekasse günstig, bequem und vor allem sicher. Dabei sollte sich ein Urlauber nie nur auf ein Zahlungsmittel verlassen: Viel besser ist die richtige Mischung, die je nach Urlaubsland oder auch eigenen Zahlungsvorlieben variieren kann.

Als Faustregel gilt: Je weniger Bargeld man bei sich trägt, desto besser. Deshalb sollte nicht mehr als ein Drittel des Reisebudgets in bar mitgenommen werden. Schließlich ist Bargeld im Fall eines Diebstahls endgültig verloren. Dennoch ist es häufig sinnvoll, zumindest für den Ankunftstag am Reiseort eine kleinere Summe in der Landeswährung bei sich zu haben oder direkt am Flughafen zu tauschen, um die Fahrt ins Hotel und vielleicht ein erstes Abendessen bezahlen zu können.

Kosten
Der Preis für den Kauf ausländischer Banknoten (Sorten) variiert je nach Kreditinstitut oder Wechselstube. Es wird ein niedrigerer An- und höherer Verkaufskurs für die jeweilige Währung angegeben. Das Entgelt für den Umtausch von Euro in eine ausländische Währung ist in der Regel in den Verkaufskurs eingerechnet.

Tipp
Das Abheben am Geldautomaten kann vor Ort günstiger sein als der Bargeldumtausch. Für Reisende mit Bankkunden- und Kreditkarte, die in touristisch erschlossene Gebiete mit einer guten Infrastruktur fahren, empfiehlt es sich in der Regel, nur einen kleinen Vorrat an Fremdwährung mitzunehmen und sich später am Geldautomaten mit der Landeswährung zu versorgen. Zur Sicherheit sollte man sich aber vorher über die Verfügungsmöglichkeiten der jeweiligen Karte im Ausland bei seinem Kreditinstitut informieren. Bei den Kartenanbietern können die Standorte von Geldautomaten abgefragt werden.

 

Weiterführende Informationen
» Web: Standorte von Mastercard-Geldautomaten
» Web: Standorte von Visa-Geldautomaten
» Service: Währungsrechner

Einfaches Geldabheben

Besonders bequem ist es, weltweit einfach wie zu Hause mit der Karte vom eigenen Girokonto Geld abzuheben. Das ist beispielsweise mit der Bankkarte (girocard, der ehemaligen ec-Karte) und persönlicher Geheimnummer an über einer Million Geldautomaten, die mit dem entsprechenden Logo (Maestro- oder V PAY - letzteres nur für den europäischen Einsatz) gekennzeichnet sind, möglich. Für Kreditkartenanbieter gilt Vergleichbares. Dieser Service wird je nach Karte in mehr als 100 Ländern auf der ganzen Welt angeboten; oft nicht nur in Europa, sondern auch - soweit verfügbar - in den USA und Kanada, in Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien und in Australien.

Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeiten Ihrer Bankkarte im Ausland. Teilweise ist aus Sicherheitsgründen vorab auch eine Freischaltung der Nutzung für das Ausland durch ihr Kreditinstitut notwendig. In den USA, in Latein- oder Südamerika ist die Umstellung der Geldautomaten auf die Chiptechnik teilweise noch nicht abgeschlossen, so dass es bei Karten mit „Maestro“-Zeichen zu Akzeptanzproblemen kommen kann. Hier empfiehlt es sich, ergänzend eine Kreditkarte mitzunehmen.

Bargeldloses Bezahlen
So kann man sich das lästige Umtauschen ganz sparen: Überall dort, wo Reisende das auf ihrer Karte abgebildete Logo (Maestro oder V PAY - letzteres nur für den europäischen Einsatz) sehen, können sie mit ihrer Bankkundenkarte und der persönlichen Geheimzahl (PIN) bargeldlos zahlen. Je nach Karte ist das weltweit an etwa neun Millionen elektronischen Kassen von Hotels, Tankstellen, Geschäften und Restaurants möglich.

Tipp: Erkundigen Sie sich auch hier vor Reiseantritt bei Ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeiten Ihrer Karte im Ausland.

Kosten
Der Preis für Abhebungen am Geldautomaten oder das bargeldlose Bezahlen mit einer Bankkarte variiert je nach Kreditinstitut und Reiseland. Der Verfügungsbetrag wird zum aktuellen Kurs der jeweiligen Währung in Euro umgerechnet und vom Konto abgebucht. Außerhalb der Euro-Zone kommt zum Preis für die Geldautomatennutzung häufig ein prozentualer Anteil des Umsatzes als Preis für den Auslandseinsatz hinzu. Einen Überblick über die Kosten gibt das Preis- und Leistungsverzeichnis der kartenausgebenden Bank.

Tipp
Einige Kreditinstitute haben sich mit Kooperationspartnern zusammengeschlossen, sodass ihre Kunden bei diesen auch im Ausland kostenlos am Geldautomaten abheben können. Kunden sollten sich vor Antritt der Reise bei ihrer Bank erkundigen, ob es solche Angebote gibt.

Sicherheit:

  • Die persönliche Geheimzahl an den Geldautomaten oder Kassenterminals unbedingt so eingeben, dass niemand dabei zusehen kann. Am besten die Sicht auf die Tastatur mit der freien Hand verdecken.
  • Die persönliche Geheimzahl darf niemandem mitgeteilt und nirgendwo notiert werden, weder auf einem Merkzettel noch im Adressbuch und schon gar nicht auf der Karte. Bei Verdacht auf Diebstahl sollte zudem die Polizei vor Ort eingeschaltet werden.
  • Geht die Karte verloren oder wird sie gestohlen: unbedingt sofort sperren lassen! Das ist unter der zentralen Sperrnummer 01805/021021 oder auch direkt beim Kreditinstitut möglich. Aus dem Ausland mit Ländervorwahl
    0049 / 1805 - 021 021. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar. Viele Kreditinstitute bieten zudem die Sperr-Rufnummer 116 116 an, Auskunft hierüber gibt die eigene Bank. Für Kreditkarten gibt es separat geltende Sperr-Nummern.
  • Am besten notiert man sich die Sperr-Nummern, die Nummer des Girokontos sowie die Kartennummer vor dem Urlaub und bewahrt diese getrennt von der Karte auf. Besonders hilfreich ist ein "SOS-Info-Pass" mit allen wichtigen Telefonnummern. Ein solcher kann zum Beispiel unter Kartensicherheit.de heruntergeladen und ausgedruckt werden.


App "Reise + Geld"
Besitzer von iPhones oder iPads bzw. Android-Smartphones oder Tablets können sich auch kostenlos die App "Reise + Geld" des Bankenverbandes herunterladen, die einen Click-to-Call-Notruf zu den verschiedenen Sperr-Nummern bietet.

Weiterführende Informationen
» Web: Standorte von Mastercard-Geldautomaten
» Web: Standorte von Visa-Geldautomaten
» Web: SOS-Infopass » App "Reise + Geld"

Für Kunden, die auch außerhalb der Urlaubszeit häufig unterwegs sind, bietet sich eine Kreditkarte an. Die meistgenutzten Kreditkarten in Deutschland sind MasterCard und Visa, gefolgt von American Express und Diners. MasterCard- und Visa-Kartenbesitzer haben bei mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen, (Hotels, Restaurants, Bars, Geschäfte, Tankstellen etc.) in der ganzen Welt die Möglichkeit, bargeldlos zu zahlen. Für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte mit PIN stehen außerdem weltweit über 1,7 Millionen Geldautomaten zur Verfügung. Auch am Bankschalter im Ausland kann man häufig mit einer Kreditkarte Bargeld bekommen.

Kosten
Der Preis für eine Bargeldabhebung mit der Kreditkarte an Geldautomaten oder an Bankschaltern wird von jedem Kartenherausgeber individuell festgelegt. Beim Einsatz der Karte außerhalb der Euro-Länder sowie, wenn die Karte innerhalb der Euro-Zone für eine andere Währung als Euro genutzt wird, ist häufig ein zusätzliches Entgelt fällig. Einen Überblick über die Kosten gibt das jeweilige Preis- und Leistungsverzeichnis der kartenausgebenden Bank.

Sicherheit
Unbedingt vor der Reise die Kreditkartennummer und die zentrale Rufnummer der Kreditkartengesellschaft - diese ist häufig direkt auf der Karte abgedruckt - notieren und diese getrennt von der Kreditkarte aufbewahren. Bei Verlust oder Diebstahl ist über die zentrale Rufnummer sofort die Kreditkartengesellschaft, das kartenausgebende Kreditinstitut oder der Finanzdienstleister zu benachrichtigen. Eine Übersicht verschiedener Sperr-Nummern bietet der SOS-Infopass.

iPhone Besitzer können sich auch kostenlos die iPhone-App "Reise + Geld" des Bankenverbandes herunterladen, die einen Click-to-Call-Notruf zu den verschiedenen Sperr-Nummern bietet.

Tipp
Die Kreditkarte sollte nie leichtfertig an Dritte aus der Hand gegeben werden. Man sollte genau verfolgen, wer den Kreditkartenbeleg erstellt und vorlegt. Auf keinen Fall eine Blanko-Unterschrift leisten, sondern immer darauf achten, dass der Rechnungsbetrag vor der Unterzeichnung eingetragen wurde.

Die Kreditkartenbelege sollten während der Reise aufbewahrt und später mit der Monatsabrechnung verglichen werden. Bestehen Unstimmigkeiten sollte sich der Karteninhaber unverzüglich mit der Bank in Verbindung setzen und die entsprechenden Beträge reklamieren. Kommt es - etwa durch Kartenbetrug und/oder Diebstahl - zu einem Schaden, richtet sich die Haftungshöhe nach den zwischen dem Karteninhaber und der Bank vereinbarten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
 

Weiterführende Informationen
» Web: Standorte von Mastercard-Geldautomaten
» Web: Standorte von Visa-Geldautomaten
» Web: SOS-Infopass » App "Reise + Geld"

Gerade bei Fernreisen sollte man rechtzeitig die Gültigkeit vom Reisepass überprüfen und sich über die aktuellen Zoll- und Einreisebestimmungen des jeweiligen Reiselandes informieren. Denn wenn ein Visum zu beantragen ist, kann das einige Wochen in Anspruch nehmen. Zu allen Fragen rund um die Einreise, für welches Land ein Visum benötigt wird und wo dies beantragt werden kann, informiert das Auswärtige Amt im Internet.

Je nach Reiseziel ist die Gefahr, Opfer von Taschendiebstählen oder im schlimmsten Fall eines Überfalls zu werden, unterschiedlich groß. Gerade für Fernreisen in "unbekanntes Terrain" sollte man sich im Vorfeld über die Sicherheitslage vor Ort bestmöglich informieren. Das Auswärtige Amt bietet für Reisende hilfreiche aktuelle Sicherheitshinweise im Internet bzw. als Bandansage auch unter der Telefonnummer 030 / 50 00 44 44 (aus dem Ausland mit Ländervorwahl 0049) an.

Der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung ist generell empfehlenswert. Aber gerade bei Fernreisen ist die Kostenübernahme für eine aus medizinischen Gründen erforderlichen Rücktransport wesentlich. Im Zweifel besser bei der Versicherung noch einmal nachfragen, was in den Leistungen enthalten ist. Plant man eine Reise in ein exotisches Reiseland, ist eine reisemedizinische Beratung über notwendige Impfungen und sonstige Vorsichtsmaßnahmen vom Arzt und/oder Tropeninstitut ratsam.

Generelle Reisetipps:
  • Papiere, Bargeld, Schecks, Bankkunden- und Kreditkarten sowie andere Wertsachen gehören niemals ins unbeaufsichtigte Auto. Vielmehr Handschuhfach ausräumen und offen lassen. Das signalisiert: Hier ist nichts zu holen.
  • Kopien der wichtigsten Reiseunterlagen wie Tickets, Reisepass, Impfausweis immer getrennt von den Originalen im Reisegepäck aufbewahren.
  • Unterwegs sind Reisepass, Tickets und Zahlungsmittel am sichersten in einem Bauchgurt direkt am Körper aufbewahrt. Bargeld auf mehrere Personen oder Stellen verteilen.
  • Diebe öffnen auch Hoteltüren und kennen alle typischen Verstecke. Daher bietet nur der Hotelsafe Sicherheit für Wertsachen und Zahlungsmittel. Die Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag in den Safe legen.
  • Besitzer von Bankkunden- oder Kreditkarten sollten vor Reisebeginn die Servicetelefonnummer der ausgebenden Kartengesellschaft notieren, um die Karte sofort sperren lassen zu können, falls sie verloren oder gestohlen wird.
     

Weiterführende Informationen
» Web: Informationen des Auswärtigen Amtes
» Web: Centrum für Reisemedizin

Online Banking richtig gemacht: bequem, einfach und sicher

Online Banking wird für immer mehr Deutsche zu einer Selbstverständlichkeit. Rund die Hälfte aller Bundesbürger erledigt ihre Bankgeschäfte online. Am häufigsten wurde das Online Banking für Daueraufträge, Überweisungen oder auch zur Kontostandsabfrage genutzt.

Dafür gibt es gute Gründe: So sind im Allgemeinen Finanztransaktionen, die online abgewickelt werden, preiswerter als Geschäfte am Bankschalter. Vor allem aber überzeugt die Kunden, dass sie Bankgeschäfte bequem und sicher von zu Hause aus abwickeln können – und das rund um die Uhr.

Wie Online Banking funktioniert, ist schnell zu lernen. Die Banken führen zudem umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durch und schützen so von ihrer Seite zum Beispiel die Übertragung vertraulicher Daten via Internet. Der Kunde muss allerdings das Seine dazu beitragen, in dem er einfach zu berücksichtigende Vorsichtsmaßnahmen ergreift. So sollte er Software, Virenscanner und Firewalls immer auf dem aktuellen Stand halten, um sich vor Phishing-Attacken zu schützen. Außerdem hat er darauf zu achten, dass Kennwörter sowie PINs und TANs nicht in die Hände von Dritten geraten.

Die Eröffnung eines Online-Kontos ist vergleichbar mit der Kontoeröffnung in der Filiale. Der Antrag kann auf der Internetseite des Kreditinstituts abgerufen werden. Er wird am PC ausgefüllt, ausgedruckt und unterschrieben an die Bank geschickt. Um ein Konto eröffnen zu können, muss der Bankkunde jedoch persönlich identifiziert werden. Hierfür können die Angaben des Kunden mittels des so genannten „PostIdent-Verfahrens" geprüft werden. Der Kunde begibt sich hierfür in eine Postfiliale und muss sich dort ausweisen. Der Post-Mitarbeiter schickt dann die Unterlagen an die Bank, von der der Neukunde dann eine Freischaltung für das Online Banking erhält. Derzeit arbeiten die Banken daran, auch den neuen Personalausweis zur Identifizierung bei einer Kontoeröffnung im Internet einsetzen zu können. Somit würde für den Kunden der Gang in die Postfiliale entfallen.

 

Beim Online Banking selbst muss sich der Kunde bei allen Vorgängen, die er dort durchführt (z.B. eine Überweisung), legitimieren. Dies entweder über das PIN-TAN-Verfahren (Varianten sind zum Beispiel iTAN, chip TAN und mobile TAN) oder mittels Signaturverfahren (Varianten sind zum Beispiel HBCI/FinTS, BestSign und WebSign). Das HBCI-Verfahren (Homebanking Coamputer Interface) wurde inzwischen zum FinTS-Verfahren (Financial Transaction Services) weiterentwickelt.

 

Das Home-Banking-Computer-Interface-Verfahren, kurz HBCI-Verfahren, fordert eine digitale Signatur und wurde von der deutschen Kreditwirtschaft entwickelt. HBCI bietet für die Bankgeschäfte von zu Hause einen einheitlichen Sicherheitsstandard und macht die Datenübertragung damit unabhängig vom offenen System Internet.

FinTS steht für „Financial Transaction Services“ und ist die Weiterentwicklung des 1996 erstmals veröffentlichten HBCI-Standards. FinTS wird derzeit von mehr als 2.000 Kreditinstituten unterstützt. Namhafte Hersteller von Online-Banking-Software unterstützen den Standard, sodass der Kunde aus einer Vielzahl von Produkten wählen kann.

FinTS unterstützt demnach zwei verschiedene Legitimationsverfahren. Zum einen das PIN-TAN-Verfahren, zum anderen können wie im bisherigen HBCI-Standard elektronische Signaturen – zum Beispiel auf Basis einer Chipkarte – genutzt werden. FinTS unterstützt ab der Version 3.0 im Rahmen des Legitimationsverfahrens HBCI ebenfalls die Banken-Signaturkarte, durch die rechtsverbindliche Unterschriften – auch außerhalb des Online Banking – ermöglicht werden. Bereits im Einsatz ist die elektronische Signatur bei Elster, der elektronischen Steuererklärung, die via Internet an das zuständige Finanzamt übermittelt werden kann.

Erledigen Bankkunden ihre Kontoführung vorwiegend von nur einem bestimmten Computer aus, der zum Beispiel zu Hause steht, sollten sie sich das HBCI-Vefahren bzw. dessen Weiterentwicklung FinTS genauer anschauen.
 

Weiterführende Informationen
» Web: Das Verfahren FinTS
» Broschüre: Online Banking – bequem und sicher

Das PIN-TAN-Verfahren beinhaltet zwei Nummern für mehr Sicherheit. Dieses Legitimationsverfahren für das Online Banking wurde bereits 1984 im Rahmen des Verfahrens „Bildschirmtext“ (BTX) eingeführt und wird seitdem ständig weiterentwickelt und verbessert. Der Vorteil des PIN-TAN-Verfahrens: Die Bankkunden benötigen keine zusätzliche Hard- oder Software, wenn sie einen internetfähigen Computer besitzen. Sie können von jedem Computer der Welt ihre Bankgeschäfte erledigen. Aus Sicherheitsgründen ist aber beispielsweise vom Online Banking in Internetcafes grundsätzlich abzuraten.

Mit der Freischaltungsbestätigung des Kreditinstituts für das Online Banking erhält der Kunde zur Legitimierung eine fünfstellige Geheimzahl, die so genannte Online-Banking-PIN. Mit diesem Code in Kombination mit der Girokontonummer identifiziert der Kunde sich gegenüber dem Bankcomputer. Außerdem wird ihm eine Liste mit verschiedenen, sechsstelligen Transaktionsnummern, kurz TAN, zugeschickt. Erteilt der Bankkunde zum Beispiel einen Überweisungsauftrag, muss er vor dem endgültigen Abschluss eine dieser TANs angeben. Die TAN ist sozusagen die Online-Unterschrift.

Mit der Weiterentwicklung des PIN-TAN-Verfahrens zur so genannten „indizierten TAN", kurz iTAN genannt, haben die Kreditinstitute einen weiteren Sicherheitsschritt eingebaut. Hierbei können die Bankkunden nicht mehr eine beliebige TAN von der Liste angeben. Die Freigabe des Auftrags erfolgt nur mit einer bestimmten für die Transaktion von der Bank angeforderten TAN. Dafür wird ihnen auf der TAN-Eingabeseite eine Zahl angezeigt, die einer Nummer auf ihrer TAN-Liste entspricht. Die Online Banker müssen die entsprechende TAN eingeben und bestätigen – fertig.

Wer von mehreren PCs seine Bankgeschäfte erledigen will, wird die Vorteile dieses Verfahrens sowie der neueren Verfahren mobileTAN sowie chipTan zu schätzen wissen. Hierbei nutzen die Online-Kunden entweder ihr Mobiltelefon oder den sogenannten TAN-Generator (Format eines kleinen Taschenrechners) für ihre Bankgeschäfte.

Um die Sicherheit im PIN-TAN-Verfahren zu gewährleisten, haben die Kreditinstitute einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. So wird die Online Banking-PIN automatisch gesperrt, wenn sie dreimal hintereinander falsch eingegeben wurde. Zudem können die Bankkunden ihre Online Banking-PIN auch selbst sperren.

Weltweit gilt das TAN-Verfahren als eines der sichersten Legitimationsverfahren für Online-Bankgeschäfte. Dennoch gab es in letzter Zeit immer wieder Versuche von Kriminellen, auf betrügerische Art und Weise TANs von Kunden in Erfahrung zu bringen und diesen finanziellen Schaden zuzufügen – das so genannte Phishing, bei dem der Kunde von Internetkriminellen beispielsweise per E-Mail aufgefordert wird, vermeintlich mit seinem Kreditinstitut Kontakt aufzunehmen. Mit den neueren Verfahren, wie mobileTAN und chipTAN, die einen zweiten Übertragungsweg (Mobiltelefon, TAN-Generator) nutzen, werden diese Angriffe erschwert, da die TAN zudem an den Auftrag gekoppelt und zeitlich begrenzt ist. Der Kunde prüft hierbei die Auftragsdaten und könnte eine Manipulation erkennen.
 

Weiterführende Informationen
» Broschüre: Online Banking – bequem und sicher

Für das Online Banking wurden seitens der Banken umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die einen wirksamen Schutz gegen Angriffe bei der Übertragung der Daten über das Internet oder die Verarbeitung auf dem Bankenserver bieten. Typische Gefahren im Internet sind das Mitlesen, Verändern und Löschen von Daten sowie das Erschleichen von Daten durch Vorgabe falscher Tatsachen. Damit die von den Banken vorgesehenen Sicherheitsvorkehrungen nicht durch solche unberechtigten Manipulationen unterlaufen werden können, muss jeder Kunde auch seinerseits technische Vorkehrungen zum Schutz der von ihm eingesetzten Systeme treffen.

Die wichtigsten Tipps hierzu:
  • Sicherheitssoftware aktualisieren: Betriebssystem und Virenschutzprogramme permanent aktualisieren.
  • Auch eine persönliche Firewall gehört zum Sicherheitspaket dazu. Zum Schutz vor schädlicher Software sollten zudem alle Laufwerke des Computers regelmäßig überprüft werden.
  • Wachsam bleiben: Anhänge von E-Mails unbekannter Herkunft nicht öffnen. Treten bei der regelmäßigen Prüfung von Konto- bzw. Depotumsätzen Unstimmigkeiten auf, sollte umgehend die Bank informiert werden. Wird vermutet, dass ein Unbefugter die geheimen Zugangsdaten (z. B. PIN oder TANs) kennt, den Online-Zugang zum Konto sofort sperren.
  • Daten schützen: Sensible Daten wie Passwörter, PIN und TANs dürfen niemals auf der PC-Festplatte gespeichert werden.
  • Zudem sollte man immer darauf achten, dass die Zugangsdaten nur eingegeben werden, wenn man sich auf der geschützten Seite der Bank befindet und eine verschlüsselte Verbindung besteht. Das lässt sich unter anderem daran erkennen, dass die Internetadresse der Bank mit https:// beginnt.
  • Sicheres Passwort: Um Online Banking zu starten, muss man sich mit einem Passwort ausweisen. Diese persönliche Identifikation autorisiert den berechtigten Nutzer für Transaktionen. Ein gutes Passwort sollte individuell und schwer zu knacken sein. Es ist mindestens acht Stellen lang und besteht zum Beispiel aus einer Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen. Und: Das Passwort ist nur sicher, wenn es wirklich geheim gehalten wird.
 

Darüber hinaus sprechen in letzter Zeit Kriminelle gezielt per E-Mail oder direkt auf Internetseiten Bankkunden an, um sie für eine Tätigkeit als so genannte Finanzagenten zu gewinnen: Der Bankkunde soll Zahlungen auf sein Konto entgegennehmen und das Geld dann per Bargeldversand an eine Person ins Ausland überweisen. Dafür winkt eine Provision, die vom Überweisungsbetrag abgezogen wird. Doch Vorsicht: Die auf das Konto des „Finanzagenten“ eingehenden Gelder stammen meistens von Opfern betrügerischer Handlungen. So überweisen die Kriminellen von einem Online-Konto eines ahnungslosen Dritten, über das sie durch betrügerische Mittel Zugriff erlangt haben. Wer als „Finanzagent“ mitwirkt und die Gelder an Mittäter ins Ausland überweist, stellt sich in den Dienst der Kriminellen. Er setzt sich der Gefahr aus, wegen Beihilfe zum Betrug oder zur Geldwäsche belangt zu werden und auf dem entstandenen Schaden sitzen zu bleiben. Denn die Hintermänner des Betrugs sind oftmals nicht zu ermitteln.

In diesem Zusammenhang sollten Bankkunden folgende Hinweise beachten:

Angebote, bei denen das eigene Konto zur Abwicklung von Zahlungen für Firmen oder Personen – insbesondere im Ausland – zur Verfügung gestellt werden soll, sollten kritisch geprüft werden.

Erfolgen unerwartete Gutschriften auf das eigene Konto, die der Kontoinhaber kurze Zeit später zurück überweisen soll, empfiehlt es sich in Zweifelsfällen mit seinem Kreditinstitut oder der örtlichen Polizei Kontakt aufzunehmen.
Etwaige Rückbuchungen sollten grundsätzlich nicht direkt auf ein anderes Konto, vor allem nicht ins Ausland, sondern nur auf das jeweilige Ursprungskonto der Buchung überwiesen werden.

Geschädigte Kontoinhaber sollten Strafanzeige erstatten. Dies betrifft nicht nur alle Opfer betrügerischer Zugriffe auf das eigene Bankkonto, sondern auch diejenigen, die unwissentlich als „Finanzagenten“ missbraucht worden sind.

 

Weiterführende Informationen
» Broschüre: Online Banking – bequem und sicher
» Flyer: Dubioses Stellenangebot: Finanzagent
» Flyer: Wie schütze ich mich vor Phishing?

Mit IBAN und BIC einfach bezahlen in Europa

Durch den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA, Single Euro Payments Area) wird zum Vorteil von Verbrauchern und Unternehmen nicht mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen innerhalb Europas unterschieden. An der SEPA beteiligen sich neben den 28 EU-Mitgliedsstaaten auch Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und die Schweiz.

Ziel von SEPA ist es, schrittweise Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen innerhalb Europas zu vereinheitlichen. Schon seit Anfang 2008 bieten Banken ihren Kunden SEPA-Überweisungen an, seit 2009 auch SEPA-Lastschriften. Insgesamt machen in den 34 teilnehmenden Ländern 4.400 Banken mit.

Nach einer Entscheidung des EU-Parlaments und des Rates (EU-Verordnung 260/2012 vom 31. März 2012) gilt ab 1. Februar 2014 im Zahlungsverkehr des gesamten Euro-Raums die Single Euro Payment Area (SEPA). Die herkömmlichen nationalen Verfahren für Überweisungen und Lastschriften werden dann durch die SEPA-Verfahren abgelöst.

Wie funktioniert eigentlich eine Überweisung von Deutschland nach Frankreich, von Norwegen nach Spanien oder von Zypern nach Österreich? Antwort: Genau so einfach, wie es der Verbraucher aus dem Inland gewohnt ist: per Online Banking, am Kundenterminal in der Bankfiliale oder per Papierbeleg. SEPA-Überweisungen werden innerhalb von maximal einem Bankarbeitstag abgewickelt.

 

Weiterführende Informationen
» Slideshare: SEPA in Deutschland - Kenntnis und Wahrnehmung
» Faltblatt: SEPA ist da - einfach bezahlen mit IBAN und BIC
» Video: Weitere SEPA-Erklärfilme
» Broschüre: SEPA - der Countdown läuft
» Broschüre: Aktuelles Stichwort - SEPA wird nicht verschoben
» Web: Bankenverband zu SEPA