Sondermünzen im Urlaubsportemonnaie – Zahlungsmittel oder nicht?

Viele Urlauber entdecken nach den Ferien kuriose Zwei-Euro-Münzen im Geldbeutel. Dabei handelt es sich meist um Sonderprägungen aus dem Urlaubsland. In Europa ist hierfür die Zwei-Euro-Münze besonders populär: Von ihr haben die Euro-Länder schon über 100 verschiedene Gedenkprägungen ausgegeben. Weiter ->

Diese Gedenkprägungen gelten als gesetzliches Zahlungsmittel im gesamten Euro-Raum. Bei vielen anderen Sonderprägungen ist dies nicht so. Vor allem Sonderprägungen zu höheren Nennwerten gelten in der Regel nur im ausgebenden Land als gesetzliches Zahlungsmittel, warnt der Bundesverband deutscher Banken.

Sollten Sie bei einem Einkauf im Urlaub einmal eine Fünf- oder Zehn-Euro-Münze als Wechselgeld zurückbekommen, sollten Sie sie entweder im Land wieder ausgeben, oder aber aufbewahren. Denn einige dieser Sondermünzen entwickeln sich zu begehrten Sammlerobjekten. Wem die Suche im Internet zu aufwändig ist, der findet Hilfe in einschlägigen Sammlerkatalogen und beim Münzenfachhändler.