Die fünf wichtigsten Tipps zum Bezahlen im Urlaub

  1. Als Faustregel gilt: Je weniger Bargeld Sie bei sich tragen, desto besser. Schließlich ist Bares beim Diebstahl in der Regel endgültig verloren. Dennoch ist es häufig sinnvoll, zumindest für den Ankunftstag eine kleinere Summe in der Landeswährung dabei zu haben, um die Fahrt ins Hotel und Essen und Getränke zahlen zu können.
     
  2. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank über die Nutzungsmöglichkeiten Ihrer Bankkarte im Ausland. Bei einigen Kreditinstituten muss vorab die Nutzung der girocard für das Ausland freigeschaltet werden. Denn zur Sicherheit ihrer Kunden setzen manche Banken das Limit auf null Euro, damit kein Unbefugter im außereuropäischen Ausland Geld abheben kann. Wenn Sie Ihrem Berater sagen, wohin Sie für wie lange in den Urlaub fahren, dann wird er das Limit für Abhebungen oder Bezahlungen in diesem Zeitraum anpassen und Ihnen erklären, worauf Sie vor Ort achten müssen. Besonders wichtig sei dies bei Reisen in die USA, nach Latein- und Südamerika. Derzeit werden dort die Geldautomaten auf Chiptechnik umgestellt, so dass Karten mit „Maestro“-Zeichen dort noch zu Akzeptanzproblemen führen können. Wer in diesen Ländern unterwegs ist, sollte unbedingt auch eine Kreditkarte oder Reiseschecks mitnehmen. Das gleiche gelte für die Bankkunden, deren girocards das „V-Pay“-Logo tragen: V-Pay funktioniert nur in Europa und einigen angrenzenden Ländern – nicht aber in Asien, Afrika und Nord- und Südamerika.
     
  3. Erkundigen Sie sich, mit welchem Institut im Urlaubsland Ihre Bank kooperiert. Das kann Ihnen bei der Bargeldversorgung am Automaten einiges sparen. Mit einer Kreditkarte kann man am Automaten oft sogar kostenlos Geld abheben. Sie sollten sich in jedem Fall die PIN Ihrer Kreditkarte merken. Anders als hierzulande brauchen Sie diese in vielen Ländern beim Bezahlen.
     
  4. Notieren Sie sich vor der Reise unbedingt Ihre Kreditkartennummer und die zentrale Rufnummer der Kreditkartengesellschaft – diese ist häufig direkt auf der Karte abgedruckt. Und bewahren Sie beides getrennt von der Kreditkarte auf (sie können beides auch abfotografieren). So können Sie bei Verlust oder Diebstahl unverzüglich Ihre Karte sperren.
     
  5. Sie verlassen die Euro-Zone? Dann laden Sie sich am besten einen Währungsrechner auf Ihr Smartphone oder Ihr Tablet. Wählen Sie eine App, die auch im Offline-Modus funktioniert, dann haben Sie unterwegs stets den Wechselkurs im Blick­.